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Chanukka-LeuchterChanukka-Leuchter Frankfurt a.M. 1680 - Jüdisches Museum Frankfurt

© Jüdisches Mus. Frankfurt

AG Deutsch-Jüdische Geschichte

im

Verband der Geschichtslehrer Deutschlands

Last update 25.3.2017

Gemeinsame Erklärung des Zentralrats der Juden in Deutschland
und
der Kultusministerkonferenz
zur Vermittlung jüdischer Geschichte, Religion und Kultur in der Schule

1.9.2016 / 8.12.2016

Das Judentum ist seit vielen Jahrhunderten integraler Bestandteil der deutschen und europäischen Kultur, Geschichte und Gesellschaft.
Jüdisches Leben ist indes in vielen gesellschaftlichen Bereichen kaum sichtbar und wird, beispielsweise in Schulbüchern und anderen Bildungsmedien, vielfach nur auf einzelne Elemente oder auf einige wenige Epochen der Geschichte verkürzt, zum Teil verzerrt und undifferenziert dargestellt. “

So beginnt die Präambel der gemeinsamen Erklärung, Download auf der Website der KMK.

 

Last update 29.6.2014

Antisemitismus, wie er leibt und lebt, in deutschen Medien.
Unter dem Titel Antisemiten live schrieb die FAZ einen bemerkenswerten Kommentar, der unser Augenmerk auf den augenscheinlich “gewöhnlichen”, historisch altbekannten und 70 Jahre nach dem Untergang des Nationalsozialismus erschreckenden Antisemitismus in (bisher) nahmhaften Medien wie dem NDR oder der Welt. Es geht um Kirill Petrenko, den neuen designierten Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, der für eine NDR-Kommentatorin die  “jüdische Karikatur” des “Gnoms Alberich” darstellt gegenüber seinem gescheiterten Konkurrenten Thielemann, dem “Experten deutschen Klanges”, Wagners nobler Wotan-Figur gleich.

 

Last update 13.10.2014

Gewiss kann  und darf man Israels Politik kritisieren, wie die jedes anderen Landes auch. Leider ist Israel aber offenbar kein Land wie jedes andere, da sich nur allzu häufig die Kritik mit antisemitischen Ressentiments auflädt, die mit dem aktuellen Konflikt kaum noch etwas zu tun haben. Der Nahostkonflikt ist eindeutig ein Vektor zur Popularisierung des Antisemitismus, den man sonst so nicht äußern würde. Und es nützt auch nichts aus einem anderen* falsch verstandenen political correctness heraus zu leugnen, dass hier Migranten islamischer Herkunft eine wichtige Rolle spielen. Die Jüdische Allgemeine hat ein Dossier mit Beiträgen zum jüngsten vom Gaza.Krieg beförderten Antisemitismus zusammengetragen, das erschreckend ist, mit sehr genauen Details.

* gemeint ist: gängige Meinung und ein Vorwurf ist ja, dass es einen Konsens von political correctness in Deutschland gebe, wonach man Israel nicht kritisieren dürfe.

Last update 6.8.2014

Werbung in eigener Sache:

Neuerscheinung:

Martin Liepach / Wolfgang Geiger: Fragen an die jüdische Geschichte. Darstellungen und didaktische Herausforderungen, Schwalbach/Ts. (Wochenschau), 2014. (> Wochenschau-Verlag)

Rezensionen: Yad Vashem / Internationale Schule für Holocaust-Studien ; Sehepunkte

In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf die Publikation auf dem Jahre 2012 hinweisen:

Wolfgang Geiger: Zwischen Urteil und Vorurteil. Jüdische und deutsche Geschichte in der kollektiven Erinnerung, Frankfurt a.M. (Humanities Online), 2012.

Rezensionen: Geschichte für heute (PZ-Ffm) ; Medaon

 

 

Last update 3.5.2014

Aktueller Titel der ZEIT N°19 / 30.4.2014: Fragt mich jetzt! Interview mit einer Überlebenden.
Mehr auf unserer Seite 1933-45.

Last update 19.4.2014

24 h Jerusalem – Das Doku-Projekt auf Arte am 12.4.2014
Jerusalem rund um die Uhr dank der Video-Mitarbeit unzähliger Einwohner. Bilder und Mini-Videos von Handy-Aufnahmen und zusätzliche Informationen (z.B. Karten) sind auf Arte.tv eingestellt. Außerdem können die Sequenzen der TV-Sendung abgerufen werden.
Für ihr gigantisches Projekt wollten Regisseur Volker Heise und Produzent Thomas Kufus, die 2009 zusammen 24 h Berlin realisiert hatten, ursprünglich proportional zur demographischen Realität auch palästinensische Mitarbeiter einbeziehen. Nach eineinhalbjährigem Kampf, berichtet Nina Pauer über die Entstehung des Projekts in der ZEIT vom 10.4.2014 (S.61), zogen die Palästinenser, gegen die ein massiver öffentlicher Druck aufgebaut wurde („ein Shitstorm im Netz“), zurück. Wie einmal eine verpasste Chance für die Palästinenser. Sie befürchteten eine „normalisation, also eine Akzeptanz der gegenwärtigen politischen Situation“ durch die Doku.  Dass die arabische Seite Jerusalems dennoch über die mitwirkenden Protagonisten adäquat zur Sprache kam, haben die Palästinenser, die das boykottierten oder dazu aufriefen, der Beharrlichkeit der Autoren des Projekts zu verdanken, eine umfassende Sicht Jerusalems trotz des Widerstandes von palästinensischer Seite zu vermitteln, sowie der Palästinenser aus der Bevölkerung, die bereit waren ihren Alltag zu dokumentieren.
>Start,
>TV-Trailer, >Inhalte

Last update 9.11.2013

Heute vor 75 Jahren:
Als Synagogen brannten, Geschäfte und Wohnungen verwüstet wurden, Menschen misshandelt und umgebracht wurden.

Dieter Graumann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, wünscht sich mehr “ehrliche Anteilnahme” statt “ritualisierte Betroffenheit” in Deutschland (Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung).

Raphael Gross, Direktor des Jüdischen Museums und des Fritz-Bauer-Instituts, sowie aktuell Autor des Buches November 1938 - die Katastrophe vor der Katastrophe, München (C.H. Beck), 8,95 €, im Gespräch in der Sendung Horizonte des Hessischen Rundfunks. Die Sendung erinnert an den Pogrom, der in Nordhessen bereits vor dem 9. November begann.

Mehr aktuelle Links auf unserer Seite 1933-45.

Last update 31.3.2013

Neu erschienen: Geschichte lernen N°152: Jüdische Geschichte (Link zum Friedrich-Verlag) mit Online-Dokumenten.

Last update 12.3.2013

Die Reden von Norbert Lammert und Inge Deutschkron im Bundestag  zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 30. Januar 2013 anlässlich des 80. Jahrestages der Ernennung Hitlers zum Kanzler in Verbindung mit dem Holocaust-Gedenktag am 27.1.2013  , Texte: Lammert, Deutschkron. Video der Veranstaltung.

Last update 23.4.2012

Czernowitz - Heute das Damals suchen. Die erstaunliche multikulturelle Vergangenheit der Hauptstadt der Bukowina zwischen Habsburg, Rumänien, Sowjetunion und Ukraine und ihrem Ende durch die Katastrophe des Holocaust und des 2. Weltkriegs vermittelt eindrucksvoll eine Begegnung mit Juden heute in Czernowitz, mit ihrer Arbeit für das Gedenken an die ausgelöschte Gemeinde von damals und der Wiederbelebung der jüdischen Kultur heute in einem Bericht der  taz vom 21./22.4.2012.

Last update 16.4.2012

Im Nachgang zum Grass-Gedicht sieht Christiane Hoffmann in der FAZ einen “Fluch der Geschichte” nicht darin, dass schon vor zehn Jahren, also weit vor dem aktuellen Konflikt in Nahost, von 60% der Deutschen Israel als “Bedrohung des Weltfriedens” sahen - die damalige Frage war schon unglaublich für die “Objektivität” von Meinungsforschern: “Welches Land halten Sie für eine Bedrohung des Weltfriedens ?” (Etwas weniger Wertungen gab es bei der Umfrage bein den USA, Nordkorea und Iran). Den “Fluch der Geschichte” sieht die FAZ im “Defizit an Demokratie”, das in der Tabuisierung der Diskussion über Israel bestehe - und auch anderen “Tabus”: Europa, Afghanistan... Ein wunderbares Beispiel für die Unterstützung der Grass’schen Strategie, Tabus einfach zu erfinden, um sich dann als “Demokrat” gegenüber diesem angeblichen “Demokratie-Defizit” in Pose setzen zu können.

Last update 9.4.2012

“Man kann es gar nicht oft genug sagen: Geschichte wiederholt sich”, beginnen die Gedanken von Moritz Neumann, dem  Vorsitzenden des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, zum diesjährigen Pessachfest.  Die Ansprache enthält auch eine indirekte, aber in der Sache (Aktualität im Nahen Osten) klare und nachdenkenswerte Antwort auf Günter Grass, obwohl der Text vermutlich schon vorher verfasst worden war. HR2: Jüdische Welt vom 6.4.2012: Podcast , Text.

Last update 6/9..4.2012

Pünktlich zu Pessach 5772 oder zum Ostermarsch 2012 ?
Günter Grass und sein “Gedicht” als neues Beispiel, wie Israel ohne Kenntnis der Sachlage verurteilt wird und wie die Auseinandersetzung mit Israel kompensatorisch vor dem Hintergrund eines Problems mit der eigenen Vergangenheit erfolgt.
Alle Ingredienzien des “sekundären Antisemitismus” sind vorhanden: 1. das angebliche Tabu die israelische Politik zu kritisieren, 2. die Antizipation des Vorwurfs, man sei Antisemit, wenn man dies tue, 3. die Umkehrung der Realität, hier freilich zu einem neuen Höhepunkt gesteigert:  Israel könne und wolle den Iran “auslöschen” und bedrohe den Weltfrieden.
Darf man israelische Politik kritisieren? Ja, aber warum erfolgt dies von denen, die behaupten, das dürfe man nicht, dann immer auf diese Weise?
Ob der sich prompt einstellende Antisemitismusvorwurf die richtige Reaktion darauf ist, darf allerdings auch diskutiert werden, eine Pauschalisierung des Begriffes führt letztlich auch zu seiner Banalisierung und verhindert (oder behindert zumindest) die Auseinandersetzung mit den Inhalten und dem Hintergrund solcher Thesen.

Das Gedicht vom 4.4. auf Süddeutsche.de ; Reaktionen und Kommentare im Spiegel der Berichterstattung der SZ: 4.4., 5.5., noch
einmal vom 5.5., 6.5. und noch einmal vom 6.5. sowie eine Übersicht über Grass’ spektakuläre Interviews und Aussagen gibt die SZ hier.
Eine Presseschau vom 5.4. auf stern.de; eine Zusammenstellung politischer Reaktion auf T-Online; Reaktionen aus israel auf Zeit Online vom 4.4. und eine internationale Presseschau auf Spiegel Online; sowie die beiden tonangebenden Artikel von Henryk M. Broder auf Welt Online hier (“ewiger Antisemit”) und hier. Weitere lesenswerte Kommentare: Christian Böhme in The European auf T-Online und Josef Joffe auf Zeit Online.

Online-Abstimmung über Grass auf T-Online - wie repräsentativ das auch sein mag: hier.

Empfehlenswert finden wir die Kommentare zu Grass in der taz: von Klaus Hillenbrand und Micha Brumlik am 5./6.4. und Stefan Reinecke am 7./.8.9.4.2012. Ebenfalls verweisen wir auf die Interpretation des Gedichts in der FAZ von Frank Schirrmacher am 4.4. sowie auf die Analyse von Raphael Gross: “Antisemitismus ohne Antisemiten” in der Frankfurter Rundschau vom 7.4.2012

Zum Thema Antisemitismus siehe auch unsere Themenseite Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.

Last update 2.4.2012

Seismographen der Moderne - Interview mit Dan Diner über jüdische Fragen, Lehren aus dem Holocaust und den “arabischen Frühling” in der Neuen Zürcher Zeitung am 31.3.2012, NZZ Online 2.4.2012.

“Bild dir dein Volk!” Axel Springer und die Juden. Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt bis zum 29.7.. Dazu gibt es eine sehr gute Seite in der taz vom 12.3.2012: Fluchtpunkt Jerusalem.

Das Geheimnis von Haus Nummer 15. Spurensuche in einer Berliner Straße, wo drei Winter lang eine jüdische Familie vor den Nazis versteckt wurde. Die Wiederentdeckung einer Geschichte in der taz vom 31.3.2012, verfügbar auf taz.de.

Rabbinerausbildung in Deutschland: Spät, aber nicht zu spät” meint Micha Brumlik in der taz vom 5.3.2012.

Last update 30.1.2012

“Verraten und verkauft” - der Aprilboykott jüdischer Geschäfte 1933, seine Vorgeschichte in der Weimarer Republik, Bedeutung und Wirkung. Ein inhaltsreiches Interview mit der Historikerin Hannah Ahlheim in der taz vom 30.1.2012 - online hier.

Last update 24.1.2012

Marcel Reich-Ranicki wird die Gedenkrede im Bundestag am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus halten. Die Rede wird ab 9 h im Parlamentsfernsehen, im Web-TV auf www.bundestag.de übertragen. Die Reden der vergangenen Jahre (2011: Elie Wiesel, 2010: Shimon Perez, 2009: Horst Köhler, 2008: Lenka Reinerová, 2007: Imre Kertész, 2006: Ernst Cramer, 2005: Arno Lustiger und Wolf Biermann, 2004: Simone Veil, 2003: Jorge Semprún) und dann auch die von 2012 sind in der Mediathek abrufbar.

Last update 23./26./29.1.2012/8.2.2012/10.2.2012

Neue Antisemistimus-Studie im Auftrag des Bundestages: Startseite mit Informationen zum Hintergrund des Beschlusses von 2009 und zum Ergebnis der Studie. Download der Studie; außerdem Links zu: “Mitten unter uns”, in: Das Parlament Nr.49-50/2011 und aktuelle Meldung Heute im Bundestag vom 29.11.2011.
Berichte auf sueddeutsche.de, tagesspiegel, Spiegel Online, Deutschlandfunk mit Möglichkeit zum Nachhören der Sendung Kultur heute vom 23.1.mit einem Interview mit Peter Longerich, dem Koordinator der Studie; vgl. auch den tagesschau-Bericht; interessant auch die Meldung in der Islamischen Zeitung; auf heute.de gibt es einen Bericht mit einer Linksammlung zu verwandten Themen, darunter zum 70. Jahrestag der Wannseekonferenz.
Als “normal feindlich” charakterisiert Julius H. Schoeps die Deutschen aufgrund der Studie in der Jüdischen Allgemeinen
Wie sich der Antisemitismus im Alltag konkret äußert, wurde in einer Sendung des Deutschlandfunks im Zusammenhang mit der Antisemitismusstudie thematisiert, das Manuskript ist online. “Es gibt nicht nur ‘latenten’ Antisemitismus” betont auch nordbayern .de nach einem  Gespräch mit Ester Klaus, Vorsitzender der Erlanger Jüdischen Kultusgemeinde.
“Wenn die Erinnerung verblasst” - Interview mit Max Mannheimer anlässlich der Antisemitismusstudie auf sueddeutsche.de

Interview mit Julius C. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums, in den Potsdamer Neuesten Nachrichten.

Welchen politischen Einfluss antisemitische Hetze heute leider auch haben kann, zeigt der Rücktritt von Marina Weisband als Politische Geschäftsführerin der Priratenpartei - Info am 29.1. auf T-Online, Focus, Spiegel, sueddeutsche.de - ihr Exklusvi-Interview in Bild am Sonntag auf Bild.de (In der Zwischenzeit sieht es so aus, dass sie von ihrem Rücktritt zurückgetreten ist).

Latenten Antisemitismus gibt es auch in heimischen Medien (nicht nur?) in Österreich, dies geht aus einer Studie des Wiener Instituts für Konfliktforschung hervor, wie die Salzburger Nachrichten berichten: “Während der Berichterstattung über die “Occupy”-Bewegung gelangten antisemitsiche Stereotype wie die des “gierigen Juden” oder der “jüdischen Weltverschwörung” wieder an die Oberfläche.” Dazu auch die Wiener Zeitung, pr-inside,

Siehe auch unsere Themenseite Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.

Last update 21.1.2012

70. Jahrestag der Wannseekonferenz - eine aktuelle Linkliste gibt es auf dem Geschichtslehrerforum.

Last update 1.12.2011

Neue Einträge auf unserer Website: Eine Quelle von Börne 1819 (hier).

Last update 1.12.2011

Neu: Deutsch-jüdische Geschichte und Gegenwart in Erfurt. Ein Kooperationsprojekt der Alten Synagoge und des Erinnerungsortes Topf & Söhne in Erfurt. Download des Programms: hier. Zur Website Alte Synagoge / Jüdisches Leben in Erfurt: hier. / Die Alte Synagoge hat uns auch einen Beitrag zum jüdischen Viertel in Erfurt im Mittelalter geliefert (hier).

Die Chronik des Gettos Lodz - Das letzte Jahr. Ein tägliches Hörfunkjournal von HR2 Kultur, mehr dazu, zur Buchedition und zur Website auf dem Geschichtslehrerforum.

Last update 20.11.2011

Schulhof-Schimpfwort “Jude” - Expertenbericht zum Antisemitismus. Bericht in der taz zum Jahrestag des Novemberpogroms, 9.11.2011.

 

Last update: 20.7.2011

Vor dem Holocaust - Jüdisches Alltagsleben in Hessen. Neues Online-Angebot mit über 4000 Fotos. Dazu:
“Jüdische Geschichte im Netz - Alte Fotos dokumentieren den Lebensalltag in Hessen bis zum Holocaust”. Bericht der Frankfurter Neuen Presse

“Kölns jüdische Geschichte für iPhone “- ein audio-virtueller Stadtrundgang durch das jüdische Köln, Bericht auf AppReport

Deutsch-jüdische Geschichte on.tour - Die mobile Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin. Presseinformation des JMB vom 5.7.2011

Interview mit Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums Berlin,  zum zehnjährigen Bestehen des JMB  im Deutschlandradio vom 19.7.2011

 

Last update: 5.3.2011

Eine kleine Einführung in Talmud Cuisine - jüdische Küche in Antike und Mittelalter sowie ein aktuelles vegetarisches Rezept bietet die Website des Jüdisch- Historischen Vereins Augsburg in ihrer Ausgabe vom 4.3.2011.

Eine lange Liste aktueller Bucherscheinungen zur Jüdischen Geschichte und Kultur gibt es bei perlentaucher.de, eingestellt am 2.3.2011.

Last update: 5.1.2011

Spuren jüdischen Lebens - Ausstellung in Duisburg, siehe auf Der Westen, 3.1.2011.

Last update: 18.12.2010

Der liberale Politiker und ehemalige EU-Kommissar Frits Bolkestein wird in dem in den Niederlanden erschienenen Buch des israelischen Autors Manfred Gerstenberg mit den Worten zitiert, es gebe in den Niederlanden keine Zukunft für die Juden aufgrund des Antisemitismus seitens der Muslime. Im Interview mit einer Zeitung korrigierte er dies dahingehend, dass er nur orthodoxe Juden meine, die man äußerlich als solche erkennen könne. Mehr dazu im NiederlandNet der Universität Münster. Dazu auch eine Stellungnahme von Leon de Winter in ZEIT-Online.

Last update: 18.11.2010

Im Vorfeld des 9.11. veröffentlichte die ZEIT die von ihr in Auftrag gegebene Umfrage unter Jugendlichen zu ihrem Verhältnis zur NS-Geschichte. “Was geht mich das noch an?” wurde in Verbindung mit den anderen im ZEIT-Magazin erschienenen Texten auch auf ZEIT Online eingestellt: hier.

“Furchtbare Diplomaten” - Presseecho zur Veröffentlichung über das Auswärtige Amt im Nationalsozialismus im Geschichtslehrerforum: hier.

Last update: 10.11.2010

Über Alfred Grossers Rede in der Paulskirche zum Gedenken an die Pogromnacht vom 9.11.1938 - gab es einen Eklat oder keinen? Gibt es eine “Affäre Grosser” - zur Google-Suchliste hier. - Interview mit Salomon Korn über Alfred Grosser und weitere LInks zum Thema auf Zeit online: hier. - Nachtrag vom 27.1.2011: Um einen Eindruck von der Kritik an Grosser generell zu bekommen, ist ein Blick in Die Jüdische vom 8.1.2011 instruktiv: hier.

Kritiken und Debatte zur Oskar Roehlers Film Jud Süß - Film ohne Gewissen auf dem Geschichtslehrerforum: hier.

 

Last update 21.10.2010

Im Vorfeld des 9. November veröffentlicht die Bundeszentrale für politische Bildung ein umfangreiches Themendossier online zur sog. “Reichskristallnacht” 9./10.11.1938: hier.

 

Last update 5.9.2010

Eröffnung der neuen Synagoge in Mainz am 3.9.2010. - Siehe dazu die Webseite der Jüdischen Gemeinde Mainz.

 

Last update: 3.8.2010

Forscher entziffern jüdische Grabinschriften. Spiegel Online Wissenschaft über die Arbeit des Ludwig Salomon Steinheim-Instituts auf dem jüdischen Friedhof von Worms.

200. Geburtstag von Abraham Geiger am 24.5.: Links dazu auf unserer Seite 1789-1914

 

Last update: 23.5.2010

 

Leider eine betrübliche Meldung zum aktuellen Geschehen: Auf die Raschi-Synagoge in Worms wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag 16./17.5. ein Brandanschlag mit Brandbeschleunigern an mehreren Stellen verübt. Anwohner haben das Feuer jedoch frühzeitig bemerkt, weswegen es von der Feuerwehr frühzeitig gelöscht werden konnte: Näheres auf den Seiten der Wormser Zeitung und von rp-online. Ein vor Ort gefundenes Bekennrschreiben stellt den Anschlag als gegen Israel gerichtet dar.

 

 

Last update: 29.4.2010

Bild von König David in der Erfurter Mikwe entdeckt. Bericht auf Archäologie Online.

In der Endphase des Baus bzw. Umbaus der Erfurter Mikwe im 13. Jh. wurde offenbar im Bereich des Tauchbeckens eine Reliefskulptur übertüncht, die als Porträt König Davids identifiziert wird. Ein einmaliger Fund, der wahrscheinlich im 13. Jh. unter das Bilderverbot geriet. Die Freilegung dieser Skulptur hilft jedoch das Alter der ersten Phase der Mikwe genauer zu bestimmen, und zwar auf die erste Hälfte des 12. Jh. Damit rückt Erfurt als Sitz einer jüdischen Gemeinde in den Kreis der ältesten jüdischen Gemeinden des Mittelalters auf, mit anderen Mikwen in Köln, Worms und Speyer.

 

 

Last update: 29.3.2010

Digita - Deutscher Bildungsmedienpreis 2010 (hier) für HÖRPOL Berlin (hier) - - Erinnerungen für die Zukunft

HÖRPOL  ist eine Audioführung durch Berlin-Mitte, über Jüdische Geschichte, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit für Jugendliche von 14 bis 21 Jahren (Schulklassen 9 - 13 aus allen Schultypen, Klassenfahrten)

 

Ausgerechnet Deutschland!
Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik
Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt
12. März – 25. Juli 2010
Startseite des Museums mit Öffnungszeiten usw.: hier
Weitere Infos: hier

Bericht der FAZ zur Ausstellung anlässlich der Eröffnungsveranstaltung: hier und Kommentar: hier

Dazu passt auch der bei HSozKult herausgekommene Tagungsbericht über das Kolloquium Angekommen? Sechs Jahrzehnte jüdischen Lebens im Nachkriegsdeutschland. 06.12.2009-07.12.2009, München - hier

*

Die Bibliothek der ehemaligen jüdischen Gemeinde von Ostberlin ist mit 10.000 Büchern ins Moses Mendelssohn Zentrum nach Halberstadt umgezogen, Bericht in der Mitteldeutschen Zeitung Online vom 1.3.2010.

*

“Die Hansestadt ist in die erste Riege der internationalen Institute zur Erforschung der deutsch-jüdischen Geschichte aufgestiegen: Die Leiterin des Hamburger Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, Professor Stefanie Schüler-Springorum, ist zur Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts in Deutschland gewählt worden.” berichtet die Welt-Online aus Hamburg am 8.3.2010.

 

 

Last update: 13.2.2010

“Hamburg wird Zentrum der internationalen Forschung über deutsch-jüdische Geschichte” - So titelt Hamburg Business-On.de eine Meldung zum Leo Baeck Institut vom 5.2.2010.

Vorträge zur jüdischen Geschichte und Kultur an der Universität Bonn im Mai und Juni. - Eine gemeinsame Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn, dem Evangelischen Forum Bonn, der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis An Sieg und Rhein und dem Studium universale der Universität Bonn. Näheres auf der Seite des Erzbistums Köln.

In einer Schweizer Lokalzeitung war es offenbar kein Problem einen antisemitischen Artikel der schlimmsten Art (Berufung auf die “Protokolle der Weisen von Zion” u.ä.) zu veröffentlichen. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund hat dagegen Anzeige erstattet. Siehe auf der Website des SIG.(Nachricht vom 5.2.).

Im Nachtrag zum Holocaust-Gedenktag vom 27. Januar stellt der Vorsitzende des Aktiven Museums Spiegelgasse in Wiesbaden fest, dass das Gedenken an den Holocaust die Erinnerung an die (vorangegangene) jüdische Geschichte zu Unrecht überschattet. Ein Interview in der Frankfurter Rundschau vom 13.2. (hier).

 

 

Last update: 18.12.2009

Rezension zu: R. Kießling u.a. (Hrsg.): Jüdische Geschichte im Alten Reich 1300-1800, Berlin, Akademie-Verlag 2007, erschienen 2009 auf H-Net (siehe: hier).

Info auf der Website des Goethe-Instituts, November 2009:  Geschichte aus dem Kopfhörer – „Hörpol“, ein Audio-Rundgang durch die Straßen Berlins (siehe: hier).

Judentum in Deutschland. Ein Beitrag von Prof. Micha Brumlik (online hier) im Newsletter von Lernen aus der Geschichte (homepage: hier) vom 16.12.2009 zum Thema „Neubeginn und Migration. Jüdisches Leben nach 1945“ (zum download des gesamten Newsletters: hier)

 

 

Veranstaltungen:

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics
Internationale Tagung
Ort: Evangelische Akademie Bad Boll
Veranstalter:
Archiv der Jugendkulturen e.V.
und Ralf Palandt (ComFor & VisKomm/DGPuK)
und Evangelische Akademie Bad Boll
in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Näheres auf der Website des Archivs der Jugendkulturen: hier

 

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