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Chanukka-LeuchterChanukka-Leuchter Frankfurt a.M. 1680 - Jüdisches Museum Frankfurt

© Jüdisches Mus. Frankfurt

AG Deutsch-Jüdische Geschichte

im

Verband der Geschichtslehrer Deutschlands

Dr. Wolfgang Geiger

„Geldverleiher“ gegen „Bankiers“ – Entstehung des Geldverkehrs und dessen Träger.
Klischee und Wirklichkeit des Mittelalters

Überarbeitete Fassung des Vortrages auf der Tagung:

Integration und Ausgrenzung
Deutsch-jüdisches Zusammenleben in der Geschichte. Erarbeitung neuer Sichtweisen für den Unterricht

Seminar der Bundeszentrale für politische Bildung,  Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands und der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt
Halberstadt 15. – 17. April 2007

mit  bibliographischen Angaben und Links im Anhang.

Ich möchte mit einem Bild anfangen, das gar nichts mit meinem Thema der mittelalterlichen Geschichte zu tun hat und zunächst auch nichts mit der jüdischen Geschichte – genau das ist freilich das Problem.

Bei der Interpretation einer bekannten Karikatur von 1788 zum französischen Staatsdefizit (siehe: hier) vor einigen Jahren in einer 9. Klasse wurde seitens der Schüler von den beiden Personen, die das Geld wegschleppen. der Geistliche schnell erkannt, die andere Person, gemeint war ein Adliger, dann jedoch von einer Schülerin fälschlich als „Jude“ identifiziert. Das war gar nicht antisemitisch gemeint, im Gegenteil: Sie erkannte hierin vermeintlich ein antisemitisches Motiv, das sie denunzieren wollte. Quasi auf der Meta-Ebene ist sie damit dem Vorurteil als solchem leider aufgesessen: Musste nicht jemand, der Geld wegrafft, Jude sein bzw. als solcher gesehen werden?

Auch Lehrer und Schulbuchautoren sind gegen solche Kurzschlüsse im Kopf nicht immun. In einem Schulbuch von 1995 für die Kl. 8 gibt es zum Thema Juden im Mittelalter zur Illustration ein Bild unter dem Titel: “Ein jüdischer Geldverleiher und seine Frau”. Doch der Geldwechsler auf diesem Gemälde ist in Wirklichkeit gar kein Jude, es handelt sich um ein Werk des flämischen Künstlers Quentin Metsys (oder Messys) aus dem Jahr 1514, das im Louvre hängt und schlicht „Der Geldverleiher“ heißt (siehe: hier). Tatsächlich handelt es sich zur damaligen Zeit um einen katholischen Geldverleiher oder Bankier.

Beim Thema Juden im Mittelalter scheint das uralte Klischee der Identifikation von Juden und Geld unüberwindbar zu sein, wie auch der Text im Lehrbuch bestätigt: “Und wenn zahlreiche Bürger einer Stadt bei jüdischen Mitbürgern verschuldet waren, konnte man mit Parolen wie “Brunnenvergiftung”, “Hostienschändung” oder “Gottesmord” Juden erschlagen und seine Schulden tilgen.”

Grundlage für die Erklärung der Pogrome ist hier wie andernorts auch die suggestive Idee, dass es quasi ein jüdisches Monopol des Geldverleihs gegeben habe – so sehr, dass selbst, wie das Bild zeigt, ein christlicher Bankier fälschlich als Jude identifiziert wird. So wie seinerzeit Bernhard von Clairvaux im 12. Jh. diesbezüglich den Begriff „judaizare“ gebrauchte und vielleicht sogar damals erfand (siehe Text Nr.2 aus der Dokumentation / Handout), dabei aber gleichzeitig auch deutlich machte, dass Christen ebenso diesem Geschäft nachgingen.

Dieses Schulbuchbild ist natürlich ein Einzelfall – kein Einzelfall ist jedoch das dem zugrunde liegende Geschichtsbild.

In einem Oberstufenbuch (Kl. 11) wird dies durch eine eine fatale Randüberschrift „Privilegien, Verfolgung, Vertreibung“ bestärkt, eine Aufzählung, die zwangsläufig eine kausale Verkettung evoziert, mit einer Fortsetzung, die den Schülern sehr wohl in den Sinn kommt. „Privilegien“ ist jedoch kein wertfreier Begriff, wenn er nicht im historischen Kontext erklärt wird, und wird vom heutigen Verständnis her als moralisch unberechtigte Bevorteilung angesehen. Damals waren die Privilegien jedoch die übliche Form der Förderung wirtschaftlicher Tätigkeit durch Befreiung von Lasten, für Christen wie für Juden. Der dazugehörende Text fasst noch einmal alle Klischees zusammen. Nach der Erklärung, dass das ökonomische Betätigungsfeld nach Gründng der Zünfte und Gilden für die Juden stark eingeengt wurde, heißt es::

“Da die Kirche sich gleichzeitig entschiedner gegen das Zinsnehmen beim Geldverleih als unchristlich aussprach,  eröffneten sich hier Erwerbsmöglichkeiten . Die waren allerdings risikoreich,  weil Geldgeber unbeliebt sind, wenn es ans Zahlen der Zinsen und Schulden geht.” Der Kaiser und nach der Ver-pfändung des Judenprivilegs auch die Fürsten “versuchten die Juden zu schützen , wenn das Volk und vor allem die Zunfthandwerker, die oft bei den jüdischen “Wucherern” Kredit aufgenommen hatten, mordend und plündernd über sie herfielen [...]”

An späterer Stelle im selben Lehrbuch wird auf den Frühkapitalismus eingegangen. Hier ist von „wagemutigen italienischen Handelsherren“, von „risikofreudigen Bankers“ die Rede. Sie leiteten „bedeutende Geldinstitute“ dank „gewinnbringender Geschäftspraktiken“. Was war dabei anders als bei den Juden? Schon die Begrifflichkeit offenbart uns die unterschiedliche Wertung: hier „ungeliebte Geldverleiher“, dort „risikofreudige Bankiers“. Was macht den Unterschied? Ein anderes, ganz aktuelles Lehrbuch für die 8. Klasse erklärt uns, dass den Christen das Zinsnehmen eben ab 1425 erlaubt worden sei. Tatsächlich aber sind die neuen Geschäftspraktiken inklusive Zinsen keine Erscheinung erst der frühen Neuzeit, sondern bereits im Mittelalter gängige Praxis, wie einer umfangreiche Forschung seit annähernd 150 bestätigt, die sich aber leider nicht bis ins allgemeine Geschichtsbewusstsein, auch das von Lehrbuchautoren, nicht hat durchsetzen können  (bibliographische Angaben dazu unten).

Eine Befreiung vom Sog des Klischees kann nur dadurch geschehen, dass man sich nicht nur die jüdische, sondern viel mehr noch die christliche Geschichte näher ansieht, besser, indem man beide kontrastiv und integrativ betrachtet.

Dieses Lehrbuch für die 11 hätte dazu einen Ansatz liefern können. Als Illustration zu den „risikofreudigen italienischen Bankers“ gibt es dort die Abbildung eines interessanten italienischen Gemäldes aus dem 14. Jh. Es zeigt eine italienische Bank mit einem im Hintergrund eingefügten Zitat aus der Bibel (Exodus / 2. Mose 22, 24) zum Zinsverbot und Almosengebot. Das Gemälde hätte man an dieser Stelle im Sinne des integrativen historischen Ansatzes tatsächlich einsetzen können, denn es illustriert das Buch des Genuesers Cocharelli Ende des 14. Jh.s über die Sieben Sünden (siehe: hier). Der darin ausgesprochene moralische Appell galt wohlgemerkt nicht den Juden sondern den christlichen Italienern.


Geldverleiher
Holzschnitt von 1531... oder einem anderen Jahr, die Angaben zu diesem Klassiker der Illustration eines jüdischen Geldverleihers differieren stark voneinander. Einen seltenen  Farbdruck findet man auf  Planet-Wissen. Eine der ersten Veröffentlichungen, vielleicht wirklich die erste, findet sich in der deutschen Ausgabe von Cicero, De officiis, Augsburg 1533: hier. (Ergänzung 1.12.2011).

Ein typischer Kommentar dazu, repräsentativ für jedwedes Genre von Publikationen zu diesem Thema, findet sich auf einer populärhistorischen Website:
“Da Juden vom üblichen Berufsfeld des Handwerkers und Gewerbetreibenden ausgeschlossen waren, waren sie darauf angewiesen, ihren Lebensunterhalt durch Geldge-schäfte, vor allem durch den Geldverleih gegen Faustpfänder und Zinsen, zu bestreiten. Die hierdurch bewirkte Verschuldung breiter Bevölkerungskreise verschärfte die bereits bestehenden Aversionen, die sich dann von Zeit zu Zeit in furchtbaren Judenverfolgungen (Pogromen) und -vertreibungen niederschlugen; dabei dürfte sicher sein, dass innerhalb der Motive, die zu diesen Untaten führten, die materiellen Beweggründe der Schuldner eine ganz zentrale Rolle gespielt haben.” (siehe: hier).

Dieser Kommentar ist jedoch um so interessanter, als es sich dabei um das wörtliche Zitat aus dem Brockhaus 2004 handelt. Tatsächlich ist der gesamte entsprechende Artikel im Brockhaus (“Juden - Stellung im Mittelalter”) eine Sammlung von historisch falschen Informationen und Klischees. Die zitierte Website bringt dagegen an anderer Stelle einen durchaus treffenden, aber nicht ausreichenden Hinweis zum o.g. anderen Bild von Cocharelli, dort heißt es, dass die Kirche angesichts der Notwendigkeit von Krediten für die wirtschaftliche Entwicklung änderte, allerdings gibt es keine historische Präzisierung und die das Bild von Cocharelli bleibt in diesem Zusammenhgang ebenfalls unklar (siehe: hier).


Denn im Gegensatz zur allgemeinen Vorstellung wurde das katholische Zinsverbot in der Realität wenig respektiert. Der Fehler im leider weit verbreiteten klischeehaften Bild vom Mittelalter ist, dass man die kanonische Rechtsetzung mit der Rechtswirklichkeit identifiziert. Dem war aber nicht so. Zunächst war das kirchliche Recht kein weltliches Recht. Die Kirche konnte den Wucherern nur mit Verweigerung eines christlichen Begräbnisses oder der Exkommunikation zu Lebzeiten drohen. Einen spektakulären Fall dieser Art scheint es aber nicht gegeben zu haben. Stattdessen überbieten sich die wissenschaftlichen Untersuchungen hierzu bis hin zu fachlichen Darstellungen für ein breiteres Publikum mit dem Beweis dessen, dass das Zinsnehmen seit den frühesten erhaltenen Quellen, also ungefähr dem 12. Jh., in der einen oder anderen Form üblich war. Dazu gehörten auch Strategien zur Umgehung des Zinsverbots, die sich selbst wieder zu kreditwirtschaftlichen Instrumenten weiterentwickelten. Zu nennen ist hier die in Genua entstandene commenda, das Kommanditprinzip, die Beteiligung eines Geldgebers als stillem Teilhaber an Gewinn und Verlust eines Unternehmens. Der dabei erzielte Gewinn galt nicht als Verzinsung des geliehenen Kapitals. (So wird übrigens heute noch in streng islamischen Ländern verfahren.) Oder man kaschierte den Zins in dem Vorgang selbst des Geldwechsels, Verleihs oder Transfers.

Doch symptomatisch für das (unbewusste) Vorurteil in den Köpfen auch vermeintlicher Kenner der Materie ist jedoch, dass das Bild aus dem Buch von Cocharelli in der Zeitschrift Damals (12/2004) als Kritik am jüdischen Wucher dargestellt wird. Es ist wieder dasselbe Phänomen: Das Geldgeschäft wird instinktiv und unbesehen den Juden zugeschrieben.

Die Absurdität dieser Situation möchte ich abschließend noch einmal zuspitzend verdeutlichen am Beispiel des IV. Lateranischen Konzils von 1215, das allgemein im Hinblick auf Zinsverbot und die Kennzeichnungspflicht von Juden bekannt ist und dementsprechend als Referenz zitiert wird. Zur selben Zeit, quasi auf dem Höhepunkt des Kampfes gegen den Wucher, waren in Italien selbst Zinssätze von 20% per annum üblich, wie Peter Spufford, Professor in Cambridge und profunder Kenner der Geldgeschichte, dargelegt hat (Peter Spufford, siehe unten, S.33f.)

Die fachwissenschaftliche Erkenntnis bleibt offenbar Erkenntnis der Experten, während allgemeine Darstellungen und insbesondere Lehrbücher weiterhin das Gegenteil reproduzieren, nämlich die alten Klischees, die alten Vorurteile – in erklärender Absicht, gewiss. Trotzdem falsch, trotzdem fatal: Das Trugbild vom jüdischen Wucherer wird somit vom damaligen Vorurteil der Anklage zum heutigen Vorurteil der Erklärung: Es rechtfertigt nicht mehr die Gewalttaten – die werden natürlich verurteilt – doch es erklärt sie scheinbar. Das Vorurteil wird damit zur Erklärung für sich selbst.

Ich gehe daher soweit zu behaupten, dass in diesem Geschichtsbild von Zins, Wucher, Christen und Juden im Mittelalter das kanonische Zinsverbot ein Mythos ist, insofern dabei suggeriert wird, das Verbot sei auch die Realität gewesen, also befolgt worden, und wenn darauf die Erklärung des Konfliktverhältnisses zwischen Christen und Juden basiert. Ein Mythos im Sinne der Dialektik der Aufklärung von Horkheimer und Adorno: Mythos als „falsche Klarheit“.

____________________

Zum Wortlaut des IV. Lateranischen Konzils siehe auf unserer Seite Materialien > Mittelalter 1., zum Geldverleih auch auf Mittelalter 2.

Siehe auch:
Wolfgang Geiger: Christen, Juden und das Geld. Über die Permanenz eines Vorurteils und seine Wurzeln, in: Einsicht 04. Bulletin des Fritz Bauer Instituts, Herbst 2010, S.30-37. - Das ganze Heft ins online als pdf-Datei verfügbar: hier.

Allgemeiner zur Geldwirtschaft im Mittelalter und zur Zinsproblematik siehe auf Historia Universalis (Mittelalter 2)

 

Bibliographische Angaben und Links [ergänzt 2013 und 2014]:

R. Hoeniger: »Zur Geschichte der Juden Deutschlands im frühern Mittelalter«, in: Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland, 1. Jg., 1887, Heft 1, 65-97. . (siehe:  www.compactmemory.de).

Franz Xaver Funk: Zur Geschichte des Wucherstreites, Tübingen: H. Laupp, 1901.

Moses Hoffmann: Der Geldhandel der deutschen Juden während des Mittelalters bis zum Jahre 1350. Ein Beitrag zur deutschen Wirtschaftsgeschichte im Mittlelalter, Leipzig: Duncker & Humblot, 1910. (Staats- und sozialwissenschaftl. Forschungen, hrsgg. v. G. Schmoller u. M. Sering, H. 152). Reprint Schmidt Periodicals, Bad Feilnbach, 1990.

Js. E. Zlocisti, „Der Geldhandel der Christen in Deutschland während des Mittelalter (bis ca. 1350)“, in: Ost und West 1/1913, 46-49 und 2/1913, 146-150. (siehe:  www.compactmemory.de)

Georg Caro: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Juden im Mittelalter und in der Neuzeit, 2 Bde, Frankfurt a.M. 1908, 1924, Reprint Hildesheim (Olms) 1964.

Hans-Jörg Gilomen, „Wucher und Wirtschaft im Mittelalter“, in: HZ 250, H.2, April 1990, 265-301.

Heinz Thomas, „Die Champagnemessen“, in: Rainer Koch (Hg.), Brücke zwischen den Völkern – Zur Geschichte der Frankfurter Messe, Bd. 1: Frankfurt im Messenetz Europas – Erträge der Forschung, hrsg. von Hans Pohl, Frankfurt a.M. 1991; vgl. S.25-27. [Zur Entstehng der Zinspraxis auf den Champagnemessen]

Michael Toch, „Geldverleiher und sonst nichts? Zur wirtschaftlichen Tätigkeit der Juden im deutschen Sprachraum des Mittelalters“, in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte XXII/1993, 117-126.

Johannes Heil / Bernd Wacker (Hg.): Shylock? Zinsverbot und Geldverleih in jüdischer und christlicher Tradition, München (Fink), 1993.


Robert-Henri Bautier / Robert Auty / Norbert Angermann (Hg.), Lexikon des Mittelalters, München (Artemis & Winkler / LexMA-Verlag), cf. „Lombarden“, „Zins“, „Wucher“ u.a.

Arye Maimon / Mordechai Breuer / Yacov Guggenheim (Hg.): Germania Judaica, Bd. III.3, Tübingen (Mohr), 2003, dort: “Die wirtschaftliche Tätigkeit”, 2139-2164.

Peter Spufford: Handel, Macht und Reichtum. Kaufleute im Mittelalter, Darmstadt (WBG) 2004.

Johannes Fried, „Zins als Wucher“. Eine Einführung in: Jacques Le Goff, Wucherzins und Hllenqualen. konomie und Religion im Mittelalter, Stuttgart (Klett-Cotta), (2)2008,.134-174.

Roberto Naranjo: Medieval Banking – Twelfth and Thirteenth Centuries, eHistory at The Ohio State University, siehe: hier

Quellen zum “Wucher” christlicher Geldverleiher:
Geldwechsel, Kredit und Zins – Finanzpraktiken auf der Champagne-Messe
Geldanleihe gegen Zinsen. Aus einem italienischen Vertag von 1161
Quellen mit Kommentar und weiteren bibliographischen Angaben auf Historia Universalis - siehe: hier


Eine prägnante Darstellung der Realität der Konkurrenz zwischen Lombarden (Italienern) und Juden im Kreditgeschäft gibt es auf der DFG geförderten Website Damals in Europa, siehe: hier (Die Seite scheint nicht mehr zu existieren - 5.2.2011).

Ergänzung vom 5.2.2011:

Friedhelm Burgund / Alfred Haferkamp / Franz Irsigler / Winfried Reichert (Hg.): Hochfinanz im Westen des Reiches 1150-1500. Trierer Historische forschungen Bd. 31, Treier (THF), 1996. [– Untersuchungen zu christlichen und jüdischen Bankiers]

Joseph Shatzmiller: Shylock geht in Revision. Juden, Geldleihe und Gesellschaft im Mittelalter, Trier (Kliomedia) 2007.

Gregor Maier: Wirtschaftliche Tätigkeitsfelder von Juden im Reichsgebiet (ca. 1273 bis 1350). Arye Maimon Institut für Geschichte der Juden Studien und Texte Bd.1, Trier (Kliomedia) 2010.

Ergänzung vom 16.4.2013:

SPIEGEL Geschichte 4/2009: Geld! Von Fuggern zur Finanzkrise: Eine Chronik des Kapitals. Präsentation des Heftes hier.

Jüdisch Historischer Verein Augsburg e.V.: Über den Wucher jüdischer und christlicher Geldverleiher - hier.

Jacques Le Goff: Geld im Mittelalter, Stuttgart (Klett-Cotta) 2011.

Ergänzung vom 3.9.201$:

Jacques Heers: Le Moyen Age - une imposture, Paris (Perrin) 1998, 2008, hier v.a. “L’usure et le temps des tabous”, S. 305-324
Ders., La naissance du capitalisme au Moyen Age. Changeurs, usuriers et grands financiers, Paris (Perrin)n 2012.

 

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